1979 war es, als unser Opa die Kaufmannschaft im Bezirk Reutte initiierte und mitbegründete. Sein Motto war immer: Miteinander statt Gegeneinander.
Warum ist es uns bei Familie Gezzele ein Anliegen, dieses Vermächtnis auch in unserem Geschäft weiterzuleben?
In unserer Gesellschaft sind wir es oft gewohnt, gegen etwas zu sein, statt für etwas einzustehen. Lass mich erklären, wie ich das meine…
Wir sprechen gern von Veränderung, von „neuen Wegen“, und doch bleiben viele Menschen genau an der Schwelle zur Veränderung stehen. Sie kehren wieder zurück in das Gewohnte – aus Angst, aus Unsicherheit, weil die Sorgen größer erscheinen als der Mut, etwas Neues zu wagen.
Manche Menschen gehen leichter mit Veränderungen und Unsicherheiten um, während für andere Sicherheit und Stabilität an erster Stelle stehen. Beides ist vollkommen in Ordnung – denn jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte, seinen ganz persönlichen Rucksack, den er im Laufe des Lebens gefüllt hat.
Menschen, die neue Wege beschreiten, verlassen oft ihre Komfortzone. Doch nicht selten erleben gerade sie Anfeindungen – weil sie etwas tun, das sich andere Menschen nicht vorstellen können oder nicht wagen würden. Ärger, Wut oder auch Neid entstehen oft, weil solche mutigen Schritte in anderen die schmerzhafte Erinnerung wecken, dass sie selbst diesen Weg (noch) nicht gegangen sind oder sich vielleicht nicht getraut haben, ihn zu gehen. Bevor wir also anerkennen, dass uns vielleicht Vertrauen fehlt – ins Leben, in uns selbst oder in neue Wege – greifen wir leider allzu oft zu Kritik oder Geringschätzung. Wir reden mutige Entscheidungen klein oder stellen sie in Frage, statt uns über neue Perspektiven und Chancen zu freuen.
Warum fällt es uns leichter, Gegeneinander zu sein und Dinge schlechtzureden, als uns miteinander über neue Wege, neue Möglichkeiten und neue Sichtweisen zu freuen?
Warum fällt es uns so schwer einzugestehen, dass wir alle unterschiedlich sind und verschiedene Blickwinkel, Erfahrungen und Bedürfnisse haben?
Warum ist es einfacher, im Gegeneinander zu verharren, statt uns aufrichtig für andere zu freuen, die ihren eigenen Weg gehen?
Ja, das Leben bringt Ängste und Unsicherheiten mit sich. Gedanken können uns übermannen, Sorgen überfordern. Doch gerade in Zeiten wie diesen plädiere ich mehr denn je dafür, das Miteinander zu leben – und das Gegeneinander nicht weiter als Gewohnheit zu pflegen.
Denn was bleibt am Ende?
Die gemeinsame Zeit mit Menschen, die wir lieben.
Die kostbaren Momente, die wir gemeinsam erleben dürfen.
Den Erfolg, den wir im Miteinander geschaffen haben und immer wieder schaffen.
Und die Freude, die wir empfinden, wenn wir miteinander durch Höhen und Tiefen gehen.
Auch wir bei Familie Gezzele versuchen jeden Tag, mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten ein Umfeld zu schaffen, in dem wir gemeinsam an einem Strang ziehen – auch wenn es mal nicht ganz rund läuft. Gerade dann ist es wichtiger denn je, zusammen einen Weg zu finden, statt das Leben durch Gegeneinander unnötig schwer zu machen.
Wir fragen uns täglich:
Was können wir tun, um unser Umfeld zu stärken?
Wie können wir dazu beitragen, dass wir gemeinsam wachsen und das Miteinander mit Freude leben?
Wie können wir jeden Tag Vorbild sein, um das Miteinander zu stärken und das Gegeneinander aus unserer Gewohnheit zu entlassen?
Von Herzen,
Yvonne
Weil jede Reise mit einem Impuls beginnt!
Für diesen Blogartikel gilt folgender Haftungsausschluss.



